Feb 18 2020

Das Weihnachtsmissale Alexanders VI.: Direktvertriebler der WK Wertkontor verkaufen Meisterwerke der Geschichte

Allen voran die flexiblen Arbeitszeiten, die hohe Vergütung und der enge Kontakt zum Kunden ist es, weshalb sich zahlreiche Frauen und Männer für die berufliche Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Direktvertrieb entscheiden. Ein weiterer Punkt, den Arbeitnehmer, auf die Frage danach, was den Job als Direktvertriebsmitarbeiter so attraktiv macht, nennen, sind die ansprechenden und interessanten Produkte, die man verkauft und mit denen man demnach tagein, tagaus zu tun hat.

Während man bei anderen Direktvertriebsunternehmen zum Beispiel Haushaltswaren oder Kosmetikartikel beim Kunden zu Hause vertreibt, verkauft man als Vertriebsmitarbeiter bei der WK Wertkontor GmbH aus Gütersloh Faksimiles, also reproduzierte Handschriften aus dem Mittelalter oder der frühen Neuzeit. Mit ihren faszinierenden Stoffen wie beispielsweise dem „Rosenroman“ oder Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“ und ihrer vollendeten künstlerischen Ausschmückung beeindrucken die „alten“ Bücher jedoch nicht nur die qualitätsbewusste und kulturell interessierte Kundschaft, sondern auch das Verkaufspersonal des nordrhein-westfälischen Luxusvertriebs selbst.

Da das Produktportfolio immer wieder um neue Faksimiles erweitert und ergänzt wird, wird die Arbeit bei der WK Wertkontor nie langweilig: Als Mitarbeiter im Vertrieb darf man sich beständig mit neuen Büchern und deren Inhalten auseinandersetzen. Seit wenigen Monaten verkaufen die Vertriebler der WK Wertkontor GmbH mit dem „Borgianus Latinus 425“, dem sogenannten „Weihnachtsmissale Papst Alexander VI.“, beispielsweise eine faksimilierte Prachthandschrift von besonderer Relevanz. Warum? Weil sie alljährlich den feierlichen Mittelpunkt der Heiligen Nacht im Petersdom in Rom bildet.

Meilenstein christlicher Liturgie, der die Jahrhunderte überdauerte und bis heute in Nutzung ist

In einem Missale wird der Verlauf einer bestimmten liturgischen Feier, beispielsweise Karfreitag oder Ostersonntag, dargelegt. Es enthält zum einen alle für die jeweilige Messfeier festgelegten Gebete und Gesänge, in der Reihenfolge, in der sie zu erfolgen haben, und zum anderen Richtlinien für den Priester. So ist im Missale beispielsweise niedergeschrieben, welche Farbe das Messgewand haben soll, welches der Geistliche an dem jeweiligen kirchlichen Fest trägt.

Das Weihnachtsmissale, das der Vertrieb der WK Wertkontor GmbH in ganz Deutschland, und zwar von Norden nach Süden und von Westen nach Osten, als Faksimile verkauft, enthält dementsprechend alle wichtigen Gebete und Gesänge für die Heilige Nacht, die Nacht, in der Christus der Retter geboren worden ist. Bei der faksimilierten Prachthandschrift handelt es sich jedoch nicht um ein x-beliebiges Weihnachtsmissale, sondern um das Weihnachtsmissale, das von keinem Geringeren als dem für seinen Lebenswandel berühmt-berüchtigten Papst Alexander VI. (1492–1503) aus der Familie der Borgia in Auftrag gegeben worden ist. Bis zum heutigen Tag wird besagtes Missale des Borgia-Papstes, der zahlreiche Mätressen und uneheliche Kinder hatte und heute  zu den ambivalentesten Persönlichkeiten der Renaissance zählt, jedes Jahr aufs Neue anlässlich der Feier der Heiligen Nacht aus der Vatikanischen Bibliothek geholt und gelesen.

Bei der Ende des 15. Jahrhunderts gefertigten Prachthandschrift, von der WK Wertkontor lediglich 99 Faksimiles bereitstellt, handelt es sich nicht nur um einen Meilenstein christlicher Liturgie, sondern auch um ein Juwel der Buchmalerei. Die Handschrift enthält eine Vielzahl an farbigen und mit Goldschmuck verzierten Miniaturen, deren künstlerische Gestaltung auf einen äußerst talentierten und kompetenten Buchmaler schließen lässt. Neben den hübschen Miniaturbildern enthält der Text außerdem insgesamt 136 goldfarbene Initialen. Als Illustrator des Weihnachtsmissales Alexanders VI. vermutet man Antonio da Monza, ein dem Franziskanerorden angehöriger Mönch.

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