Apr 25 2019

Studie der Universität Mannheim: Wachstumsbranche Direktvertrieb – Konzept der WK Wertkontor bleibt auf Erfolgskurs

Die WK Wertkontor GmbH vertreibt zum einen Faksimiles historischer Bücher und zum anderen Kunst-Editionen. Hinsichtlich des Verkaufs dieses exklusiven Sortiments, das derzeit aus 14 reproduzierten Handschriften und Codices sowie einer Kunst-Edition besteht, hat man sich für den Direktvertrieb entschieden.

Dieses Vertriebskonzept, das allen voran von Unternehmen wie zum Beispiel Tupperware, Vorwerk oder Mary Kay bekannt ist, sieht nicht etwa den Verkauf des Produkts in einem Ladengeschäft oder über einen Onlineshop vor, sondern beim Kunden zu Hause. Im Falle von WK Wertkontor sieht das wie folgt aus: Nachdem der Kunde sein Interesse an einem der qualitativ hochwertigen Produkte geäußert hat, steht schon bald der Besuch eines versierten Vertriebsmitarbeiters ins Haus. Dieser hat spezielle Produktschulungen durchlaufen und weiß dementsprechend bestens über die Faksimiles und deren historische Vorlagen Bescheid. Beim Kunden zu Hause präsentiert der WK-Vertreter das Werk, berät den Kunden auf seine individuellen Bedürfnisse hin und gibt ihm ausreichend Zeit, das faksimilierte Buch zu „testen“. Der Interessent hat die Möglichkeit, das Buch durchzublättern, Probe zu lesen und die hochwertigen Buchseiten zu betasten.

Und genau dieses Kauferlebnis, bei dem alles auf die individuelle Beratung hin ausgelegt ist, ist es, was sich Kunden in Zeiten des Internethandels wünschen. Diese Entwicklung schlägt sich auch in den Ergebnissen der Studie nieder, welche die Universität Mannheim nun bereits zum sechsten Mal im Auftrag des Bundesverbands Direktvertrieb Deutschland e. V. durchgeführt hat. Die vor Kurzem veröffentlichte Studie beruht auf Daten des Jahres 2017, die man zu Beginn des Jahres 2018 erhoben hatte.

Direktvertriebsbranche konnte hinsichtlich des Umsatzes und der Mitarbeiterzahl auch 2017 wieder Wachstum verzeichnen

Unternehmen wie WK Wertkontor, Tupperware, Vorwerk und Co. bleiben mit ihrem attraktiven Verkaufskonzept, dem direkten Vertrieb, weiterhin auf Erfolgskurs. Ähnlich wie in den Jahren zuvor konnte die Direktvertriebsbranche auch im Jahr 2017 wieder ein ansehnliches Wachstum verzeichnen. Und zwar sowohl hinsichtlich ihres Umsatzes als auch hinsichtlich der Zahl ihrer Vertriebsmitarbeiter.

Verglichen mit dem Vorjahr ist der Jahresumsatz der Direktvertriebsbranche allein in Deutschland 2017 um 3,7 Prozent angewachsen. Mit dem Verkauf exklusiver Produkte, zu denen etwa auch die Faksimiles der WK Wertkontor GmbH gehören, erzielte man demnach 17,62 Milliarden Euro. Während der Umsatz im Jahr 2007 noch 8,7 Milliarden Euro betrug, konnte man ihn zehn Jahre später also mehr als verdoppeln.

Was die Vertriebsmitarbeiter betrifft, konnte die Branche 2017 ebenfalls einen ordentlichen Zuwachs verzeichnen. Die Rede ist hier von 2,2 Prozent. Damit haben vorletztes Jahr circa 885.000 Menschen Ware im heimischen Wohnzimmer vertrieben. Vergleicht man diese Zahl mit der Zahl der Mitarbeiter, die 2013 bei Direktvertriebsunternehmen tätig waren, nämlich 724.000, so konnte man hier in einem Zeitraum von etwa vier Jahren ein Wachstum von sage und schreibe 22 Prozent erzielen. Und laut Prognosen soll es ähnlich gut weitergehen: Bis 2022 erwartet man ein Anwachsen der Mitarbeiterzahl auf 1.042.777 Menschen.

Direktvertrieb macht also nicht nur Kunden Spaß, sondern auch denen, die verkaufen. Die jüngste Studie der Universität Mannheim ergab, dass 58 Prozent der Direktvertriebsmitarbeiter dieser Tätigkeit nachgehen, weil sie sich für das Produkt, das sie verkaufen, selbst begeistern. Bei 42 Prozent sind es die flexiblen Arbeitszeiten und bei 40 Prozent die attraktiven Verdienstmöglichkeiten.

Und auch im Hinblick auf die Entwicklung der Direktvertriebsbranche in den kommenden Jahren kamen die Mannheimer zu einem Ergebnis: 81 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der Erfolgskurs von Unternehmen wie WK Wertkontor weiter anhalten wird. In diesem Sinne: Blinker raus und ab auf die Überholholspur!

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